Norwegen mit AIDAprima Tag 1
Anreise & Tag 1: Leinen los in Hamburg mit Hindernissen
Unser Abenteuer begann am Freitag, den 3. Oktober, am Hamburger Hauptbahnhof. Von dort aus nutzten wir den offiziellen AIDA-Shuttlebus nach Steinwerder – super praktisch, da man für 15 Euro pro Person direkt inklusive Gepäcktransfer zum Terminal gebracht wird. Das Gepäck konnten wir bequem schon am Hauptbahnhof abgeben, sodass wir die Hände frei hatten.
Aber Achtung vor Hamburger Event-Tagen: Ausgerechnet an diesem Freitag fand der Köhlbrandbrückenlauf statt. Wegen mehrerer Streckensperrungen brauchte unser Bus knapp eineinhalb Stunden bis zum Cruise Center Steinwerder.
Schneller Check-in & erstes Wiedersehen an Bord
Als wir um 11:00 Uhr am Terminal ankamen, lief dafür alles wie am Schnürchen: Schon um 11:30 Uhr – also nach gerade einmal 30 Minuten – waren wir an Bord!
Unsere Kabine für die nächsten 10 Tage war die Meerblickkabine 5105 auf Deck 5. Dort wurden wir direkt mit einem lieben Willkommensgruß überrascht. Nach dem Koffer-Auspacken drehten wir erst einmal eine Erkundungsrunde übers Schiff und holten uns das erste Mittagessen im Markt Restaurant. Dort trafen wir direkt einige Kolleginnen und Kollegen wieder, mit denen wir bei den Schiffsbesichtigungen zusammenarbeiten – das war ein schöner Einstieg. :)

Emotionales Auslaufen & Vorbereitung auf die See
Mit etwas Verzögerung hieß es um 17:30 Uhr schließlich „Leinen los!“. Das Auslaufen aus Hamburg ist einfach jedes Mal aufs Neue ein Gänsehaut-Moment – selbst bei typisch norddeutschem, grau-bewölktem Herbstwetter. Während wir langsam in den Abend hineinfuhren, zogen wir vorbei an ikonischen Kulissen:
- An Altona, wo die kleine Finnmarken von Hurtigruten lag,
- am weiten Elbstrand von Övelgönne,
- den riesigen Hallen des Airbus-Werks,
- und den eleganten Villen am Hang von Blankenese.


Kapitän gab uns bei der Durchsage allerdings schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Nordsee: Das Schiff wurde vorsorglich „wetterfest“ gemacht. Was das genau für den ersten Seetag bedeuten sollte, wussten wir zu dem Zeitpunkt aber noch nicht...
Ein ganz besonderer Moment: Das Schwestern-Treffen auf der Elbe
Als wäre das Auslaufen vor der Kulisse der Elbe nicht schon beeindruckend genug gewesen, wartete kurz hinter Hamburg noch ein echtes Highlight auf uns: Eine Begegnung der ganz besonderen Art. Wir trafen trotz des grauen Herbsthimmels auf das Schwesterschiff AIDAperla!
Dass sich zwei Baugleiche der Hyperion-Klasse bei Tageslicht auf der Elbe begegnen, passiert extrem selten und ist ein absoluter Glücksfall - in unserem Fall tatsächlich Wetterbedingt. Die Stimmung an Bord war sofort magisch: Gefühlt stand das gesamte Schiff draußen an den Decks, um diesen Moment mitzuerleben. Als sich die beiden Riesen schließlich passierten, gaben sich die Schiffe gegenseitig Signal über das Typhon. Das tiefe Dröhnen der Nebelhörner ging durch und durch – ein wirklich emotionaler Gänsehaut-Moment, den wir so schnell nicht vergessen werden!

Den ersten Abend ließen wir ganz entspannt angehen: Nach einem unkomplizierten Abendessen im Buffet-Restaurant besuchten wir die Prime Time, um uns über das Programm des nächsten Tages zu informieren, schauten bei der Show vorbei und stießen im stimmungsvollen Beach Club auf die bevorstehende Reise an.
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